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Samstag, den 06. Dezember 2008 um 23:05 Uhr |
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Blauer Farbtupfer im grĂĽnen Werder-Land FREIZEIT Fanclub des Hamburger SV gegrĂĽndet – Bei den „Lappanrauten“ liebt man die FuĂźballer von der ElbeÂ
14 OLDENBURGER GRĂśNDETEN DEN VEREIN. MITGLIEDSBEITRĂ„GE WERDEN NICHT ERHOBEN.Â
VON PATRICK BUCK
OLDENBURG - Sportliche Farbenspiele: Oldenburg ist fuĂźballerisch gesehen – jedenfalls wenn man Bundesliga schaut – hauptsächlich grĂĽn-weiĂź wie Werder Bremen. Doch wie die Gallier gegen die Römer halten auch ein paar unerschrockene FuĂźballfans in der Huntestadt ihre andersfarbige Fahne hoch: schwarz-weiĂź-blau ist ihr HSV. Nun haben die Anhänger der Hamburger auch ihren eigenen Fanclub – die Lappanrauten.Â
„Die Idee, den Fanclub zu grĂĽnden, schlummerte schon lange in mir“, sagt Bernd Osterloh, einer der 14 GrĂĽnder. Ein Ausflug zum Auswärtsspiel bei Schalke 04 mit einem Fanclub aus Brake zeigte ihm dann endgĂĽltig, wie einen das FuĂźballfieber noch mehr packt, wenn man das Spiel unter Gleichgesinnten anschaut.Â
Die ersten Mitglieder waren durch Mund-zu-Mund-Propaganda schnell gefunden. Vom weiteren Zuwachs sind die Fans ĂĽberzeugt. Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind bei den Lappanrauten willkommen. „Einzige Voraussetzungen: Man muss die Raute im Herzen tragen und eine friedliebende Gesinnung haben“, erklärt Osterloh. Nicht einmal Mitgliedsbeiträge werden erhoben.Â
Treffpunkt der FuĂźball-Anhänger ist das „Match“ in der KlingenbergstraĂźe 193. Hier wird ĂĽber aktuelle Themen diskutiert, werden Spiele angeschaut und Geschichten darĂĽber ausgetauscht, wie man ausgerechnet im Werder-Land HSV-Fan wurde. „Ich habe vor 30 Jahren von meinem Bruder ein Ticket fĂĽr ein HSV-Spiel bekommen“, erinnert sich z.B. Uwe Pape. „So wurde ich Anhänger der Hamburger.“ Bei Heiko Brandhorst ist Schwarz-WeiĂź-Blau sogar schon erblich: „Mein Vater ist HSVer, genauso wie mein Sohn Simon.“Â
Damit der blaue Farbtupfer im grĂĽnen Land auch kĂĽnftig bestehen bleibt, plant der Fanclub viele Aktionen: gemeinsame Fahrten zu Heim- und Auswärtsspielen, Grillfeste bis hin zum Besuch eines HSV-Profis – wer Ideen hat, kann sich einbringen.Â
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